Herstellung einer Füllerbox

Anleitung

Veröffentlicht am 16. März 2017

Zuletzt am 9. April 2019 überarbeitet

Als platzsparende und vor allem kostengünstige Alternative zu teuren Etuis bieten sich selbstgemachte Füller­boxen aus Papier an. In meinem Fall habe ich eine SWAN-Füllerbox, die vermutlich aus den späten 1940er-Jahren stammt, des nicht mehr existenten1 Füllerherstellers Mabie Todd nachgebaut: result

Neben den ausdruckbaren Vorlagen für die Füllerbox habe ich eine Art Folierung erstellt und diese auf ein leichtes Papier mit 68 g/m² gedruckt (Tomoe River2), damit sie später leicht auf den fertigen Deckel anzukleben ist: remplate

Das Design direkt auf den Deckel zu drucken funk­tio­niert nämlich nicht, da die Kanten der Box durch das Falten des dicken Papiers aufbrechen. Sie sollten aber nicht scharf, sondern schön abgerundet sein. Zudem würde sich der Farb­auftrag durch das Falten ablösen, wenn man die Vorlage mit einem Laser­drucker aufgedruckt hat.

Original und Nachbearbeitung

beforeafter

Was benötigt man?

Optional benötigt man:

Der Klebstoff muss voll­ständig durch­trock­nen. Kleb­stoff­rück­stände bzw. Lösungs­mittel­dämpfe könnten ansonsten mit dem Füll­feder­halter in Kontakt kommen und diesen zumindest oberflächlich angreifen.

Vorlagen

im PDF-Format

Normale Box
2 Aussparungen (143 mm Länge, 24 mm Breite)

PDF-Dokument (266,35 KiB)
Schmale Box
1 Aussparung (135 mm Länge, 17 mm Breite)

PDF-Dokument (266,15 KiB)
filler-boxfiller-box

Folierung

für den Nachbau der SWAN-Box

Diese Folierung ist passend zur normalen Box und muss im Duplex-Modus (kurze Seite) gedruckt werden.

PDF-Dokument (5,56 MiB)

VorderseiteRückseite filler-boxfiller-box

Einzelnachweise

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